Kapitel 14
Das Frühstück war die reinste Katastrophe!
Erst schüttete ich mir estwas über, was verdächtig klebrig war, so dass ich zu dem Entschluss kam, dass es sich wohl um meinen Saft handelte.
Emmet schien das Ganze aber sehr zu freuen, im Gegensatz zu mir.
„Denkst Du, so wirst Du größer?“, fragte er mich dann.
Das bracht das Fass zum überlaufen und ich fing an ihn mit sämtlichen Schimpfwörtern zu betiteln, die ich kannte.
Und dank Jake waren das nicht gerade wenige.
„Beruhige Dich, meine Liebste.“, sagte Edward und legte mir seine Hand auf den Unterarm.
Und wie immer, so beruhigte mich auch diesmal seine Berührung.
„Besser?“, fragte er mich, als ich mich wieder beruhigt hatte.
„Ja.“, hauchte ich ihm peinlich berührt zu.
Ich hatte das Gefühl, unkontrolliert einfach übereagiert zu haben.
Doch es kam einfach so über mich.
Danach musste mich Edward füttern, weil ich bei dem Versuch es alleine zu schaffen, mir zwar mein halbes Gesicht voll geschmiert hatte aber noch immer nichts zu mir genommen hatte.
Doch Edward ist viel taktvoller an die Sache heran gegangen und hatte mir erstmal nur seine Hilfe angeboten.
„Bist Du sicher, dass Du es alleine schaffst?“, hatte er mich gefragt und ich hörte dass Esme
und Rosalie Emmet aus der Küche warfen, wahrscheinlich damit er uns endlich in Ruhe ließ.
„Um ehrlich zu sein, glaube ich das nicht, doch einen Versuch war es meiner Meinung nach, wert. Findest Du nicht?“, antwortete ich ihm.
Wieder spürte ich seine Hand an meinem Arm und hörte wie er:„Das war wirklich gut von Dir, doch ich glaube, ich sollte Dir helfen. Findest Du nicht?“, sagen.
Und wie so oft musste ich ihm recht geben, auch wenn ich es nicht unbedingt wollte, ich nickte und lächelte leicht.
Doch etwas reizendes hatte es doch für mich, von Edward gefüttert zu werden, doch würde ich einen anderen Grund liebend gern vorziehen.
Ich vernahm das klirren von Geschirr und Besteck, als Edward das Essen, was aus
Pfannkuchen mit Erdbeeren bestand, wie ich vermutete, auf eine Gabel lud.
„Mach bitte Deinen Mund auf.“, bat er mich und ich tat wie mir gehießen und machte meinen Mund auf.
Wie erwartet schob er mir dann die Gabel, ganz sacht, in den Mund.
Und so ging es die ganze Zeit, bis er mir versicherte, dass der Teller leer war.
„Bella? Und wie hat es Dir geschmeckt?“, hörte ich Esme schon aus dem Wohnzimmer aus fragen und so wqie es sich anhörte, war sie schon auf dem Weg ins Esszimmer.
„Danke Esme, es war sehr lecker.“, antwortete ich leise.
„Das freut mich, Schätzchen.“, meinte sie neben mir und nahm mich kurz in den Arm.
„Wie geht es nun weiter?“, fragte ich einfach drauf los.
Ich dachte dabei an Charlie und an Jake, bei dem ich mich schon viel zu lange nicht mehr gemeldet hatte.
Wenn ich mich recht erinnerte, haben wir uns das letze mal kurz nachdem ich mit Edward und Alice aus Voltera zurück kam gesehen, sonst blieb es doch überwiegend beim telefonischen Kontakt.
Und selbst das war schon viel für seine derzeitige Lage.
Aber auch an die Schule dachte ich dabei.
Wie sollte ich den erklären, dass ich vorübergehend nicht kommen konnte?
Aber am meisten machte mir doch die Sache mit Jake Sorgen, denn auch wenn er sich nun doch zwischen durch per Telefon meldete, so konnte und wollte ich ihm nioch einfach an den Kopf knallen dass ich, da ich ein Halb-Vampir war, nichts mehr sehen konnte und was weiß ich, was da noch auf mich zukommen würde.
„Wir werden Dich vorerst von hier wegbringen, Carlisle wird Charlie dann etwas sagen, er meinte er wüsste schon was. Und was Eleanore machen wird, wissen wir nocht nicht. Alice konnte uns inzwischen auch sagen, das die Volturi in fünf Tagen hier sein werden.“, antwortete mir Esme und ich hörte deutlich, dass sie das nicht sagen wollte.
Warum, also ob es wegen mir war oder nicht, wusste ich nicht.
„Wir werden dann, wenn es Dir nicht zu viel ist, schon heute aufbrechen, so dass es keine frischen Spuren von uns gibt, wenn die Volturi kommen und erstmal nach Alaska fahren, wo wir für ein odr zwei Tage, bei den Denalis unterkommen werden, um dann von dort aus weiter zu reisen.“, sagte nun Edward.
Doch mir viel etws ein, was sie anscheinend übersehen haben mussten.
„Und wie wollt ihr den Volturi erklären, warum wir nicht da sind? Ich bin mir nicht sicher, ob sie es einfach so abtuen werden und verschwinden werden.“, teilte ich ihnen nun mit.
Wie zu erwarten war, war es eine Weile lang still, doch dann räusperte sich jemand und ich hörte Edward sprechen:„Da Alice kräftig dabei war um unsere Hochzeit zu organisieren, werden wir es einfach als eine vor Hochzeitsreise tarnen und hoffen das es klappt.“
Ich hörte ihm deutlich an, dass ihn das sehr bedrückte.
So wei ich ihn kannte war ihm das Risiko, dass etwas schief gehen konnte immer noch zu groß.
Doch ich nickte nun einfach, ich konnte doch nicht viel ausrichten.
Ich dachte nun darüber nach, warum wir unbedingt einen Zwischenstop machen mussten und dann auch noch übwer mehrere tage.
„Und warum reisen wir nicht gleich weiter?“, sprach ich nun meine Frage aus.
„Wir wollen dich nicht überanstrengen, meine Liebste.“, antwortete mir Edward und ich kam mir wieder mal wie ein rohes Ei vor.
Doch ich wollte mich diesmal nicht so aufregen.
Mitbekommen würde ich wahrscheinlich eh' nicht viel von der Reise, jedenfalls nicht in meinem Zustand.
Doch ganz kampflos würde ich auch nicht aufgeben.
„Das sind doch nur noch mehr Umstände, die eigentlich nicht nötig sind.“, meinte ich und hörte nur ein unterdrücktes Schnauben.
„Das ist doch wieder mal so typisch für Dich.“, meinte Edward darufhin und nahm meine Hand, um mir beim auf stehen zu helfen.
„Was hast Du vor?“, fragte ich ihn, als wir schon irgendwo hin liefen.
„Wir müssen doch noch packen.“, antwortete er mir schlicht.
Aber ich sah doch nichts, wie sollte ich denn dann packen?Und dann traf es mich wie ein Blitz.
Ich würde gar nicht packen, sondern nur Edward, aber dass hieße ja dann, dass er auch meine Unterwäsche einpacken würde.
„Was hast Du, meine Liebste?“, fragte er mich und ich könnte wetten, dass es daran lag, dass ich schon wieder rot geworden bin.
„Nichts. Ich mache mir nur ein paar Gedanken.“, antwortete ich ihm so leise ich konnte und er blieb kurz mit mir stehen.
„Diese Gedanken würde ich nur zu gern kennen.“, hauchte er nahe meines Ohres und gab mir einen sanften Kuss auf die Nasenspitze, woraufhin dutzende von angenehmen, kleinen Schauern durch meinen Körper rasten.
Doch was meine Gedanken bertraf, war ich mir nicht so sicher.
Da kam eben noch das kleine, tollpatschige, unsichere und zurückgezogenene Mädchen zum Vorschein, dass ich nun einmal war und sicher auch in gewisser Weise auch immer sein werde.
Doch es würde ihn sicher nicht stören, wenn ich es ihm nicht sagte.
„Wir sind vor der Treppe.“, sagte er und ich glaubte, dass das auch ein Grund, für ihn, war, um stehen zu bleiben.
„Ich werde Dich nun tragen, meine Liebste.“, sagte Edward und nahm mich sofort auf die Arme.
Ich gab mir erst gar nicht die Mühe und protestierte.
Es hätte doch nichts gebracht.
Er schien mich nicht ängstigen zu wollen, denn er ging in menschlicher Geschwindigkeit die Treppe hoch.
„Warum läufst Du so langsam?“, fragte ich ihn, auch wenn ich die Antwort sicher schon kannte.
Doch er sagte ja von alleine nicht mehr viel, also musste ich doch anfangen mit ihn zu reden.
„Ich will Dich nicht ängstigen. Das ist alles. Aber woher willst Du denn wissen, wie ich laufe?“, meinte er und ich hörte Belustigung, als er zu Ende gesprochen hatte, in seiner Stimme.
Als hätte es nicht auf der Hand gelegen.
Aber da er es ja nur gut meinte, wollte ich ihm nicht gleich wieder so patzig antworten.
„Ich mein ja nur. Normalerweise wären wir ja schon längst oben.“, antwortete ich ihm und versuchte meine Stimme extra süß klingen zu lassen.
An dm schaudern, dass durch seinen Körper ging, konnte ich erkennen, dass es geklappt hatte.
Wie gern hätte ich seine Reaktion auch gesehen.
Plötzlich spürte ich etwas weiches unter mir.
„Wir sind da.“, stellte Edward das offensichtliche fest.
Darüber konnte ich nur schmunzeln, er war manchmal einfach nur süß.
„Ok.“, antwortete ich ihm nach kurzen zögern.
Edward bekam es zwar mit, sagte jedoch nichts deswegen.
Jedenfalls nicht so, dass ich es hätte hören können.
Nachdem er eine ganze Weile einfach mit nur mir auf dem Bett gesessen hatte, fragte ich ihn, ob er denn nicht packen wollte.
Ein einfaches Ok war seine Antwort.
Ich hatte das Gefühl, dass er sich irgendwie davor drücken wollte zu packen, auch wenn er sich auf der anderen Seite sicher freute.
„Was ist denn los?“, fragte ich ihn nachdem wir eine weitere Weile schweigend im Zimmer gesessen hatten.
„Ich weiß nicht, ob Du es wirklich willst, dass ich Deine Sachen einpacke.“, antwortete er mir und ich hörte seine Unsicherheit deutlich heraus.
Das er so unsicher war, hatte ich nicht wirklich bemerkt, oder ich hatte es einfach verdrängt, als ich so in Gedanken war.
„Ich fände es nicht schlimm, wenn Du meine Sachen einpacken würdest“, erwiderte ich daraufhin und lächelte, hoffentlich Edward an.
„Bist du Dir sicher?“, fragte Edward daraufhin nun noch einmal.
Darüber konnte ich nur schmunzeln, nickte ihm aber zu.
„Ok, Liebste.“, meinte er nun und hauchte mir einen flüchtigen Kuss auf den Mund.
Edward brauchte nicht sehr lange, bis er wieder neben mir saß und mich in den Arm nahm.
„Bist Du schon fertig?“, fragte ich ihn und er lachte nur leise.
„Ja und stell Dir vor, ich kann es kaum erwarten, dass Du Deine Verwandlung hinter Dir hast und wir da weiter machen können, wo wir aufgehört haben, solange Du die blauen Dessous nicht weg wirfst. Du siehst darin sicher zum anbeißen aus.“, sagte er mit rauchiger Stimme, die mir sofort tausende von kleinen Schmetterlingen durch meinen Körper jagten.
Da ich her aber nicht stumm wie ein Fisch rumsitzen wollte, überlegte ich mir, was ich denn darauf antworten könnte.
„Ich denke, es ist möglich.“, sagte ich, mit nachdenklicher Stimme, merkte aber auch, dass es einfach nur dumm war.
Edward lachte daraufhin nur wieder und zog mich vom Bett.
„Edward! Was soll das?“, fragte ich ihn lachend als er mich, es sollte wohl Tanzen sein, durchs
Zimmer wirbelte.
„Ich freue mich einfach für uns.“, meinte er daraufhin und küsste mich erneut.
So langsam machte ich mir echt Sorgen um ihn, denn so oft hatte er mich noch nie auf einmal geküsst.
„Bist Du Dir sicher, dass alles ok ist?“, fragte ich ihn eindringlich und sah ihn, wie ich dachte, zornig an.
„Hilft es, Dir zu sagen, dass alles ok ist?“, fragte er mich mit verzweifelter Stimme und ich hoffte, dass es nichts schlimmes war.
„Nicht wirklich“, antwortete ich ihm ehrlich und wartete auf seine Antwort.
Ich hörte wie er anfing im Zimmer umher zu laufen und wie er seufzte.
Hatte ich es übertrieben, sollte ich ihm sagen, dass er es doch nicht sagen brauchte, wenn er nicht konnte?
Aber das war, wie ich fand, auch keine Lösung, er konnte es doch nicht einfach so in sich hinein fressen.
„Ich habe Angst.“, sagte er schließlich und riss mich somit aus meinen Gedanken.
Er hatte also Angst, doch wovor.
„Wovor denn?“, fragte ich ihn leise und hörte
„Ich habe Angst um Dich! “, sagte er nun mit fester Stimme und nahm mein Gesicht in seine kalten Hände und auch wenn ich es nicht sah, so wusste ich doch, dass er mich durchdringend und doch auch liebevoll ansah.
„Das wir Dich nicht gut genug beschützen können und Dir deshalb etwas passieren könnte. Alleine bei diesem Gedanken, dass ich Dich verlieren könnte, fühle ich mich leer und einfach nur schlecht. Ich will jede Minute, die uns in Frieden gehört, mit Dir genießen.“, hauchte er und gab mir noch einen leichten Kuss.
Ich konnte ihn sehr gut verstehen, denn mir ging es nicht anders, nur hatte ich das Gefühl, dass ich daran schuld war.
Als wüsste Edward, was aber unwahrscheinlich war, was ich gerade dachte, hörte ich ihn auch schon sagen,:„Egal an was Du schon wieder denkst, Bella. Du bist nicht Schuld an unserer Lage, verstanden?“, Am Ende hörte ich, dass er keine Wiederrede duldete.
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