Samstag, 15. Oktober 2011

Neues zum nachdenken und kleine Kuschel Runde

                         Kapitel 10


Bella's Sicht:





„Bella? Kannst Du mich hören?“, fragte mich eine glockenhelle Stimme in meiner Nähe.
Ich merkte, dass ich auf etwas weichem lag, doch ich wusste nicht wo ich war und wie ich dort hingekommen war.
„Es wurde Dir wohl zu viel, kleine Bella.“, sagte jemand und ich war mir sicher, dass es Eleanore war.

Denn nur sie nannte mich 'kleine Bella'.
„Wo bin ich, Eleanore?“, fragte ich sie mit schwacher Stimme.
Ich versuchte meine Augen zu öffnen, doch es erwies sich als schwieriger als gedacht.
„Du solltest Dich noch schonen!“, sagte Edward sanft zu mir und ich merkte wie er meine Stirn küsste.

Es fühlte sich schön an, doch fiel mir auf, dass etwas nicht stimmte.
„Du hast recht, Bella.“, flüsterte Eleanore und jemand streichelte über meinen Kopf.
Kaum eine Minute später strich mir Jemand über die Stirn und ich konnte mir denken, dass es Eleanore war, denn wie aus dem Nichts kehrten meine Kräfte einigermaßen wieder.
Und allein diese Tatsache machte es unmöglich, dass es Edward gewesen war.

„Was hast Du gemacht?“, fragte ich Eleanore erstaunt während ich meine Augen öffnete und mich aufsetzte, während ich dies tat merkte ich auch, dass Edward mich fest im Arm hielt.
„Ich habe unsere Verbindung dafür genutzt, Dir einiges an Kraft zurück zu geben.“, antwortete sie mir leise.

Das erklärte aber noch nicht, warum ich mich nicht ganz so ausgeruht fühlte wie sonst, wenn ich länger, wie soll ich sagen, weg bin.
Soviel ich weiß bin ich doch nur umgekippt, nichts schlimmes eben.
Aber ich musste unbedingt nochmal in Ruhe mit Eleanore reden, hoffentlich ohne danach umzukippen.

Es war sicher komisch, dass ich einfach so umgekippt bin.
Ich merkte wie nach und nach meine Kräfte zurückkehrten und vesank wieder in meiner Gedankenwelt, wo ich über alles nachdenken konnte.
Nach einer gefühlten Ewigkeit, die ich in meiner Gedankenwelt verbracht hatte, räusperte sich Edward und meinte:„Geht es Dir wieder besser, Liebste?“, und sah mich durchdringend an.
Ich wusste nicht ob er mich nur so musterte, weil er sich sorgen machte, oder weil ihm was bestimmtest im Kopf vor ging.

Ach, darüber kann ich mir auch später Gedanken machen!

Da er aber auf eine Antwort zu warten schien, antwortete ich ihm:„Ja, mir geht es schon wieder viel besser!“
Daraufhin setzte er wieder mein geliebtes schiefes lächeln auf.
Ich fing ebenfalls an zu lächeln und versuchte aufzustehen, was gar nicht so einfach war, da Edward mich immer noch im Arm hielt.
Nach ein paar missglückten Versuchen ließ ich es jedoch und sah ihn gespielt böse an.
„Was hast Du denn?“, fragte er unschuldig.
Er wollte, so wie es aussah, anscheinend spielen.

Na, das kann er haben!

„Ich habe nichts. Ich denke aber, dass Du mich loslassen solltest.“, sagte ich und griff ein Kissen, worauf ich bis eben noch gelegen hatte und schlug es ihm auf den Kopf.
Er sah mich komplett überrumpelt an, bevor er anfing laut zu lachen und  anfing mich zu kitzeln bis ich ihn anflehte aufzuhören.


Es tat gut einfach mal so mit Edward rum zu albern, ohne gleich wieder an irgendetwas denken zu müssen.
Als ich mich endlich wieder beruhigt hatte, lächelte ich Edward zuckersüß an und meinte:„Wenn Du mich nicht gehen lassen willst, rufe ich Emmet. Ich glaube nämlich, dass er mir sicher helfen wird, wenn ich ihn fragen werde.“, und wartete auf eine Antwort oder eine Reaktion.

Und tatsächlich ließ er mich aufstehen!
Aber er wäre nicht Edward, wenn er mich einfach so raus gehen lassen würde.
Und ich behielt recht, denn kaum stand ich, nahm er mich wieder in die Arme und küsste zärtlich die kleine Mulde unterhalb von meinem Ohr, nur um mir danach leise ein 'Ich liebe Dich' ins Ohr zu flüstern.
„Ich liebe Dich auch, Edward.“, antwortete ich ihm ebenfalls flüsternd und genoss diesen ruhigen Moment zu zweit.

Doch auch wenn ich diesen Moment wirklich genoss, so musste ich doch dringend  noch ein paar menschlichen Bedürfnissen nach gehen,denn ich fühlte mich, was dies betraf, sehr unwohl.
„Edward, ich glaube es wird zeit, dass ich duschen gehe.“, sage ich leise und wartete wieder auf eine Reaktion von ihm.
Er fing aber nur an zu grinsen.

„Na dann sollten wir uns mal auf den Weg machen, findest Du nicht?“, sagte er und nahm mich auf seine Arme ehe er, mit mir, ins Badezimmer ging.
Ich war zwar noch etwas erstaunt, doch trotzdem machte sich auch eine gewisse Anspannung und Vorfreude in mir breit.
„Sind die Anderen eigentlich auch da?“, fragte ich leise, denn auch wenn ich nicht genau wusste was er vorhatte, so wollte ich doch nicht gleich wieder, von irgendwem, gestört werden.

„Es sind nur Carlisle, Esme und Eleanore da, die anderen Vier wollten 'jagen' gehen.“, antwortete er mir ebenso flüsternd und mir war nicht entgangen, dass er 'Jagen' extra betont hatte.
Und auch wenn ich nicht wirklich wusste was sie machen würden, war ich mich dennoch sicher, dass sie nicht jagen gehen würden, oder zumindest nicht nur.
Was mich an seiner Antwort jedoch etwas unsicher werden ließ, war dass ja dann nur unsere 'Eltern' da waren.

Weil selbst wenn man Eleanore nicht beachtete, so waren Esme und Carlisle doch auch sowas wie meine Eltern.
Inzwischen waren wir im Badezimmer angekommen und Edward setzte mich wieder ab, um die Tür zu schließen und mir einen leidenschaftlichen Kuss zu geben.
Ich wusste nicht wieso, doch seine Küsse waren seit ein paar Tagen so anders, ich konnte mich in jedem Kuss verlieren und meine Sinne wurden angespannt, so das ich nur noch mehr von ihm wollte.

So war auch dieser, Ich vergas völlig warum ich mir eben noch Gedanken gemacht hatte und gab mich Edward einfach hin.
Ich genoss, wie er mich küsste und mich dabei sanft streichelte, doch nach einigen Minuten, in denen wir uns immer mal wieder voneinander lösten und uns voller Liebe und auch Lust ansahen, fing er an meine Bluse, die ich immer noch trug, zu öffnen und sich einen Weg zu meinem Dekolté zu küssen.

Nach und nach ging mein Atem immer schneller und wurde zu einem Stöhnen.
Ich streifte mir meine Bluse von den Schultern und nahm Edward's Kopf zwischen meine Hände um ihn dazu zu bringen sich wieder voll aufzurichten.
Als er stand konnte ich nicht widerstehen und begann ihm langsam sein Hemd aufzuknöpfen und seinen Hals mit Küssen zu versehen.
Nun war es an ihm aufzustöhnen.
„Bella! Du machst mich wahnsinnig!“, stöhnte er während er mir, wohl ganz aus versehen, meine Hose vom Leib riss.

Ich stand nun nur noch in Unterwäsche vor ihm, doch es machte mir nichts aus, im Gegenteil, ich fand es mehr als erregend, so vor ihm zu stehen.
„Du hast zu viel an!“, stöhnte ich und streifte ihm, sein nun endlich offenes Hemd, von den Schultern.
Und sogleich fing ich wieder an ihm zu streicheln und zu küssen, was ihm, so wie es aussah, auch sehr gefiel.

Und ohne es groß zu merken flogen dann auch schon bald mein BH und meine Panty, so dass ich völlig nackt vor ihm stand.
Zuerst senkte ich doch noch meinen Blick, da ich nicht wusste, wie er auf mich reagieren würde, doch als ich aufsah, sah ich, dass auch er nun nackt vor mir stand und mich noch immer liebevoll ansah.

„Na komm, wir wollten doch duschen, meine Liebste.“, flüsterte er und zog mich sanft in die Dusche, wo auch schon das Wasser lief.
Auch wenn Edward es wahrscheinlich nicht so gut für mich einschätzen konnte, war das Wasser doch angenehm warm.

Kaum waren wir in der Dusche, schnappte sich Edward eines der Duschgele und fing an mich einzuseifen und gleichzeitig zu massieren.
Es war ein so schönes Gefühl seine Hände auf meinem Körper zu spüren.
Doch auch wenn ich es genoss, so war ich doch froh, dass er nicht weiter ging, als mich zu streicheln.

Ohne es zu merken, versank ich wieder in Gedanken und genoss es einfach nur.
Nachdem mein Körper wieder von dem Duschgel befreit war, wusch mir Edward noch meine Haare und half mir danach aus der Dusche, wo er mich auch gleich in ein Badetuch einwickelte und mich trocken rieb.
Er stand wieder hinter mir und flüsterte mir ins Ohr:„Sobald wir wieder angezogen sind, wollen Eleanore und Esme mit Dir reden, meine Liebste.“
Ich fragte mich nur: Wieso?

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