Montag, 17. Oktober 2011

Ja. Es kommt noch härter!

                               Kapitel 12

Bella's Sicht:




Edward half mir gerade aus seinem Volvo, als es anfing zu regnen.
„Ich sagte doch, wir können auch zu Hause im Wald spazieren.“, sagte ich daraufhin.
Edward meinte nämlich, mir unbedingt mal die Gegend in Washington zeigen zu müssen.

Weshalb wir auch erstmal mit seinem Auto fahren mussten.
„Ich weiß, Bella. Es tut mir auch sehr leid, dass Du nun doch nicht so viel raus kommst, wie ich dachte.“, entschuldigte er sich bei mir, dabei war ich ihm noch nicht einmal richtig böse.

„Schon gut. Dann fahren wir halt wieder nach Hause und machen uns dort eine schöne Zeit.“, antwortete ich ihm und wollte ihm so seine Schuldgefühle nehmen.
Da fiel mir ein, dass ich ja noch mit ihm reden musste und ich es doch eigentlich jetzt erledigen könnte.
Nur wusste ich nicht wie ich anfangen sollte und wie er reagieren würde.

Würde er sich deswegen von mir trennen?
Oder mich abstoßend finden?
Ich hoffte nicht, denn dass würde ich nicht überleben.
Entschlossen mit ihm zu reden, fing ich an:„Edward. Wir müssen reden.“

Edward versteifte sich kurz und sah mich dann mit einem undefinierbaren Blick an.
„Worüber?“, fragte er mich schlicht und man hörte ihm deutlich an, dass er sich darauf gefasst machte, dass ich ihn verletzte.
„Über uns. Und auch etwas von dem Gespräch mit Esme und Eleanore muss ich Dir erzählen.“, sagte ich ihm und sah ihn zärtlich an.

„Du willst mich nicht verlassen?“, fragte er mich erleichtert.
Doch ich wunderte mich darüber wie er darauf kam.
Ich könnte ihn doch gar nicht verlassen,dafür bedeutete er mir doch viel zu viel.
„Wie kommst Du denn darauf?“, fragte ich ihn geschockt.
Auch wenn ich mir doch in etwa denken konnte, dass er sich wieder für nicht gut genug hielt, konnte ich es doch nicht glauben.

Und obwohl ich doch ruhig beleiben wollte, fing mein Herz an schneller zu schlagen und meine Atem wurde flach und unregelmäßig.
Plötzlich schlangen sich zwei starke Arme um meinen Körper und kalte Lippen küssten meine Stirn.

„Es tut mir leid, meine Liebste. Ich wollte Dich nicht ängstigen.“, sagte er mir und fing an mich sanft hin und her zu wiegen.
Das machte er eine ganze Weile, bis ich mich beruhigt hatte.
„Geht es wieder?“, fragte er mich besorgt.
ich nickte ihm zu und sah in sein Gesicht
„Ich wollte Dir noch was wichtiges sagen.“, fing ich wieder an.

Denn auch wenn ich jetzt eigentlich nicht mehr darüber reden wollte, so musste ich es doch.
„Nun gut, dann fang mal an. Ich höre Dir schon zu.“, sagte er.
Und nun war ich wohl dran und musste es erklären.

Doch ich wusste immer noch nicht wie ich nun genau anfangen sollte.
„Dir ist doch sicher aufgefallen, dass ich mich die letzte Zeit sehr verändert habe. Und Eleanore hat es ja schon etwas erklärt.“, fing ich an und er nickte nur.
Wahrscheinlich wollte er mir die Zeit geben die ich brauchte.

„Laut den Beiden befinde ich mich schon mitten in der Verwandlung. Und ich selbst habe es auch schon gemerkt. Ich merke die Veränderungen und ich merke, dass es sich die ganze Zeit verändert.“,  sagte ich und sah weiterhin in sein Gesicht.

Auch wenn ich es toll fand, dass er mir Zeit gab, so machte es mich doch auch sehr nervös, weil er nicht reagierte.
„Ich verstehe nicht.“, sagte er plötzlich.
Was meinte er damit?

„Das weiß ich doch schon. Doch was möchtest Du mir damit noch sagen?“, fragte er mich und legte mir nun seine Jacke über den Kopf, da es immer noch regnete und wir noch vor seinem Volvo standen.
Aber er konnte es doch noch gar nicht wissen, außer Esme hätte es ihm noch vor mir gesagt.

Denn es blieb ja keine Zeit, dass sie es ihm nach unserem Gespräch hätte erzählen können.
Denn es konnte nur Esme gewesen sein, denn ich glaubte nich daran, dass Eleanore es ihm einfach erzählt hätte.
Und dann auch noch ohne es mir zu sagen.
Doch woher sollte ich das denn wissen.
Ich kannte sie ja nicht.

„Ich wollte Dir noch sagen, dass wir zwei aufpassen müssen und uns wohl erstmal nicht mehr so nah kommen können, wie die letzten Tage.“, sagte ich nun einfach und hoffte inständig, dass er es verstehen würde.

„Wegen der Verwandlung? Weil wir nicht wissen können was passiert?“, antwortete er fragend darauf und sah mich aufmunternd an, wohl damit ich weiter sprach.
„Ja.“, hauchte ich leise und sah nun doch auf den Boden.

„Aber das ist doch nicht schlimm.“, meinte er und hob mit seiner rechten Hand mein Kinn an, so dass ich ihn ansehen musste.
„Wirklich?“, fragte ich leicht zittrig, da ich leider noch nicht ganz überzeugt war.
„Ja, ich meine, wir haben es doch all die Zeit vorher nich so weit kommen lassen, dann können wir auch noch etwas länger daraug verzichten, findest Du nicht?“, meinte er und gab mir einen Kuss ehe er mich mit einen „Jetzt aber nach Hause.“ auf seine Arme lud und ins Auto setzte.

„Den Sitz hätte ich doch auch sicher noch alleine finden können“ kicherte ich und war froh, dass er so gelassen reagiert hatte.
„Ich weiß, doch ich liebe es Dich zu tragen, meine Liebste.“, antwortete er schmunzelt darauf.

„Was wollen wir jetzt eigentlich zu Hause machen?“, fragte ich während er den Motor an schaltete.
„Wollen wir uns einen Film in unserem Zimmer ansehen?“, fragte er daraufhin zurück.

Dieser Vorschlag gefiel mir sehr gut, da hatten wir noch etwas Zeit für uns.
„Ok.“, antwortete ich deshalb und sein Gesicht fing an zu strahlen.
Doch es erwirrte mich, irgendwas hatte er doch wieder geplant.
Und ich war mir sicher, es würde mir nicht gefallen.

„Edward, jetzt mal ganz ehrlich. Was hast Du schon wieder vor?“, fragte ich verzweifelt, da ich es nicht leiden konnte, wenn jemand was für mich plante.
„Das wirst Du noch früh genug erfahren.“, antwortete er mir gelassen und als ich aus dem Fenster sah, bekam ich fast einen Schock, denn wir waren schon wieder vor dem Haus der Cullen's.

Er war wohl wieder wie ein Irrer gerast, doch ich hatte nicht viel davon mitbekommen.
Edward half mir wieder, Gentleman like, aus seinem Volvo und kaum waren wir aus dem Wagen draußen, kam Alice schon aus dem Haus gerast und sah mich überglücklich an.
Und dass konnte einem nur Angst machen.
„Oh Bella, das wird ein Spaß!“, rief sie und hüpfte auf und ab.

Wieder einmal erinnerte sie mich an einen riesen Flummi.
Bei diesem Gedanken fing ich an zu kichern.
Doch wenn ich daran dachte, dass sie eben meinte, dass es ein Spaß wird, wurde mir ganz anders.
dies bemerkte auch Edward und lächelte mich vorsichtig an.

„Es hat etwas mit deinem plan zu tun, oder?“, fragte ich und sah ihn gespielt böse an, weil ich mich ja mal wieder von Alice quälen lassen musste.
„Ja leider. Ich wollte nicht, dass Du wieder von Alice zurechtgemacht wirst.“, antwortete er mir reuevoll.
Und so wie er dies sagte, konnte ich ihm nich böse sein.
„Ok.“, sagte ich,„Dann mal los, ab in die Höhle des Löwen.“, lachte ich und ging zu Alice.

„Hey Alice.“, begrüßte ich sie.
„Hey  Bella. Wir müssen gleich los. Noch was erledigen, weißt Du?“, plapperte sie drauf los.
„Na gut.“, gab ich mich kamflos geschlagen, was sie wieder auf jubeln  ließ.
„Jippi!“, rief sie aus und sprang weiter umher.
Doch plötzlich blieb sie stehen und starrte in die ferne, bevor sie anfing zu schreien.
Ich verstand nicht was los war, denn auf einmal knurrte Edward und die Anderen kamen auch nach draußen.
„Was ist denn los?!“, fragte Carlisle alarmiert.

„Alice hat eine Vision von den Volturi, sie werden kommen.“, ntwortete Edward ihm, über das Geschrei von Alice hinweg.
Ich war geschockt!
Warum kamen sie denn?

An meiner Verwandlung, die mit ihnen abgesprochen war, konnte es nicht liegen.
Sie wussten doch wie wir es geplant hatten.
Alice schien sich nun zum Glück wieder zu beruhigen, denn sie hörte auf zu schreien.
„Was genau war los, Alice?“, fragte Carlisle sie direkt.

Sie schüttelte erst den Kopf, bevor sie ein 'Ich weiß es nicht' nuscheln konnte.
Das verstand ich aber nich, sie hatte doch die Vision.
Wieso wusste sie denn dann nicht was los war?

„Sie kommen um Bella und Eleanore zu vernichten. Ich weiß aber nicht wie sie raus gefunden haben, wer Bella ist und dass Eleanore hier ist.“, sagte sie. dies alles uf einmal wussten.

Sie war komplett durch den Wind.
Ich fragte mich aber auch, wie sie dies alles auf einmal wussten.
Plötzlich fing ich an zu zittern und Schmerzen kamen zu meiner Angst dazu und dann wie aus dem Nichts, legte sich eine allumfassende Dunkelheit über mich.
Ich hörte leise Rufe, immer wieder rief jeder meinen Namen.

Doch es wurde alles von dieser Dunkelheit und diesem Schmerz verschlungen.
Meine Angst wurde immer größer, bevor ich schließlich nichts mehr spürte.
Selbst der Schmerz wurde erträglicher.
Nach, für mich langer zeit, löste sich diese drückende Dunkelheit auf und ich bekam mit, wie mich die Anderen riefen.

„Was ist passiert?“, fragte ich zittrig und spürte, dass mich jemand im Arm hielt.
„Du bist zusammen gebrochen, meine Liebste.“, antwortete mir Edward aber er schien mich nicht zu halten.

*Ich halte Dich.*, sagte Eleanore mir in Gedanken.
Ich versuchte mich zu rühren, doch ich konnte nicht.
„Du hast einen weiteren Schritt in deiner Verwandlung getan und dass ist für Deinen Körper nicht so einfach.“, sprach Carlisle sachlich.

Da er aber so sachlich darüber sprach, wusste ich, dass er nicht so schlimm sein konnte.
Das hoffte ich zumindest.
Erneut versuchte ich aufzustehen und mit der Hilfe von Eleanore gelang es mir auch.
Doch was mich stutzig machte war, dass ich nichts sah.
Und dabei war ich mir sicher, dass meine Augen offen waren.

„Warum sehe ich nichts?“, wimmerte ich.
„Was?“, fragte Edward geschockt.
„Was hat das zu bedeuten?“, fragte auch Alice nun.
„Ich weiß es nicht.“, antwortete Eleanore ihnen.
Ich wusste nicht was ich davon halten sollte, doch ich war mir sicher, dass ich es so nicht haben wollte.

Was sollte ich den schon groß machen, wenn ich nichts sah?
„Ich habe die Vermutung, dass es etwas mit den Veränderungen ihrer Sinne zu tun hat. Doch genaueres müssen wir noch heraus finden.“, meinte Jasper zögernd und lenkte dadurch alle Aufmerksamkeit auf sich.
Toll und was sollte mir das bringen?
Plötzlich spürte ich wie mich jemand hoch hob.

Ich konnte nur aufquicken, denn es erschreckte mich.
„Keine Angst. Ich bin es. Edward.“, sagte die schönste aller Stimmen.
„Ok.“, piepste ich und merkte, dass meine Stimme sehr leise war.

„Ich bringe Dich nun ins Haus, dort kannst Du Dich ausruhen.“, meinte er und ich merkte wie er sich in Bewegung setzte.



                 

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