Kapitel 13
Bella's Sicht:
Wir waren schon eine Weile im Haus, doch an meinem Zustand hatte sich bisher nichts geändert.
Carlisle hatte mir aber fürsorglich ein Kühlpack über meine Augen gelegt.
Auch wenn ich nicht glaubte, dass es etwas bringen würde, hielt ich mich ruhig auf der Couch oder etwas ähnlich weichem auf und ließ das Kühlpack auf meinem Gesicht liegen.
„Hat sich denn schon etwas verändert?“, hörte ich Alice nervös fragen.
Ich konnte aber nicht leugnen, dass sie sich auch etwas missmutig anhörte.
Ob das wohl an der gesamten Situation lag, oder gab es noch einen verstärkenden Faktor?
„Nein, ich sehe immer noch nichts. Ändert sich das bald?“, antwortete ich ihr, als mir jemand das Pack vom Gesicht
nahm.
Doch darauf bekam ich keine Antwort, ich vernahm nur leises Gemurmel.
Es beunruhigte mich sehr, dass jetzt so viel auf einmal auf uns zu kam.
Erst das mit Eleanore und mir, dann das mit meiner komischen Verwandlung und nun auch noch das mit den Volturi.
Aber warum kamen sie ausgerechnet jetzt und woher wussten sie von uns?
„Weiß einer von euch, warum die Volturi ausgerechnet jetzt kommen?“, fragte ich in die aufkommende Stille hinein.
„Nein.“, kam es einstimmig zurück und ich kam mir dadurch etwas verarscht vor.
Musste ich ihnen denn alles aus der Nase ziehen?
„Nein mein Schatz, nur wir waren in ein Gespräch vertieft.“, meinte Eleanore und ich spürte eine Hand an meinem Kopf.
„Esme ich glaube Du könntest Bella mal in ihr Zimmer bringen. Sie scheint müde zu sein.“, sagte Eleanore und dir Hand an meinem Kopf verschwand wieder.
Das war also Eleanore's Hand gewesen.
Aber Moment mal, sie konnte doch nicht entscheiden wann ich wo hingehen sollte, oder zur zeit, getragen wurde.
„Ich bin nicht müde.“, entgegnete ich, doch ich merkt wie mich schon jemand hoch hob und mich hoch tragen wollte.
Ich konnte es mir nicht erklären, doch ich verspürte plötzlich eine mir unbekannte Angst und dabei wusste ich doch dass ich bei den Cullen's am sichersten war.
„Ich trage Dich meine Liebste.“, hauchte Edward mir zu und küsste meine Stirn.
„Das ist doch wirklich nicht nötig.“, antwortete ich ihm etwas zittrig, denn ich hatte mich noch immer nicht wieder ganz beruhigt.
„Habe ich Dich beunruhigt?“, fragte er gleich nach, doch ich schüttelte nur meinen Kopf.
Zu mehr fühlte ich mich unerklärlicher Weise nicht im Stande.
„Wie Du meinst.“, seufzte er und ich hörte ihm an, dass er mir nicht glaubte.
Doch um ehrlich zu sein, glaubte ich mir selbst nicht, wie also sollte ich annehmen, dass mir jemand anders glaubte?
ich hatte gar nicht mitbekommen, dass er schon losgelaufen war, als ich schon das Bett untermir spürte.
„Wir sind da.“, sagte er überflüssigerweise und küsste erneut meine Stirn.
„Ok.“, hauchte ich und kam mir vor als wäre ich zu mehr einfach nicht mehr in der Lage.
Doch auf einmal überkam mich eine solche Lust, dass ich gar nicht wusste wie mir geschah.
Ich wusste nur, dass ich mich in seinen Armen drehte und anfing stürmisch sein Gesicht zu küssen, bis ich endlich seinen Mund fand.
Ihm blieb mein plötzliches Verlangen aber auch nicht unerkannt und er erwiederte im ersten Moment auch meinen Kuss, doch nach wenigen Sekunden, hörte er auf und verschwand.
Jedenfalls war er nicht mehr in meiner Nähe und dies erschreckte mich zutiefst.
„Edward?“, fragte ich in den Raum und hörte danach ein Rascheln auf meiner anderen Seite.
„Du überfällst mich ja.“, antwortete er mir belustigt.
Ich spürte wie er mich erneut in den Arm nahm und suchte, auch wenn wir es eigentlich ja ruhiger angehen wollten, seine Schultern, um ihn zu mir zu ziehen und etwas zu verwöhnen.
Jedenfalls wollte ich dies.
Doch ich hatte wohl die Rechnung ohne Edward gemacht, denn dieser entfernte sich wieder von mir und ich hörte nur ein paar Schritte.
„Was hast Du denn schon wieder vor, meine Liebste?“, fragte er mich, aber mir kam diese Frage völlig falsch vor und ich wunderte mich darüber warum er mich das fragte.
„Ich will Dich.“, antwortete ich ihm jedoch schlicht und wollte mich aufsetzten, um zu ihm zu gehen, da ich ihn in meiner Nähe haben wollte.
Ich fing an umher zu tasten, doch ich fand ihn nicht.
„Wo bist Du?“, wimmerte ich, da ich angst hatte, hier alleine zu sein.
„Ich bin hier, Bella.“, antwortete er mir und war schon wieder bei mir.
Würde es mich nicht schtändig ängstigen oder verletzen, hätte ich es lustiges Katz und Maus Spiel abgetan, doch es war mir nicht möglich und ich wusste noch nicht einmal warum.
„Du brauchst Dich nicht führchten, meine Liebste.“, meinte er und fing an, als Beruhigunsmittel min Schlaflied zu summen, und wie immer schaffte er es auch mich somit zu beruhigen und sehr schnell zum schlafen zu bringen.
„Schlaf gut, Liebste.“, hauchte er noch, bevor ich entgültig im Land der Träume versank, doch nicht ohne mir über meine konfusen Gefühle noch einmal Gedanken zu machen, auch wenn es schwer war.
Und auch wenn ich wusste, dass es ihn verletzte, konnte ich ein Geh nicht weg nicht unterdrücken.
Es kam mir so vor als hätte ich nur wenige Minuten geschlafen, doch das konnte nicht sein.
„Na, bist Du auch wieder wach?“, frate mich Edward und drückte mich an seine Brust, jedenfalls nahm ich das an.
„So halbwegs.“, antwortete ich ihm gähnend.
Aber es stimmte auch,denn ich fühlte mich immer noch sehr müde.
Ich wollte aber nicht weiter liegen bleiben, oder eher gesagt konnte ich nicht, denn ich musste dringend einigen Bedürfnissen nachgehen.
Da ich aber schlechtalleine gehen konnte, musste ich, wohl oder übel, bei Edward bemerkbar machen.
Die Frage war nur, wie stellte ich das am besten an, ohne dass es jeder hier im Haus mitbekommt.
„Ist alles in Ordnung?“, frate mich Edward und ich drehte mein Gesicht in die Richtung in der ich sein Gesicht vermutete und schüttelte den Kopf.
Wie ein Kleinkind.
Das traf es auf den Punkt.
„Was ist denn los?“, meinte er fürsorglich daraufhin und ich konnte gedanklich nur den Kopf schütteln und mich fragen ob er wohl öfter so auf dem Schlauch stand.
Aber anscheinend führte kein Weg daran vorbei und ich musste es ihm sagen.
Aber wenn mich Emmet wieder auf die Schippe nehmen will und es daran lag, könnte sich Edward schon mal überlegen, wie er das dann wieder gerade biegen wollte.
„Ich muss mal.“, sagte ich so schnell und leise wie ich nur konnte, doch es hatte nicht ausgereicht, denn keine Sekunde später hörte ich wie Emmet anfing sich schlapp zu lachen.
„Oh.“, hörte ich Edward aber nur antworten und merkte wie er sich erhob.
Welch schlaue Antwort.
„Ich hole Esme, sie kann Dir dann helfen, meine Liebste.“, sagte er dann noch sanft zu mir, ehe er das Zimmer verließ.
Das konnte ja noch was weden.
Doch das Schlimmste war ja, dass Ich mich nacher sicher von Alice würde quälen lassen musste da ich mich ja jetzt noch weniger wehren konnte und auch nicht wirklich sagen konnte, ob es gut war oder nicht.
Denn da ich ja leider nicht bettlegerisch war, hatte ich auch keine Entschuldigung für sie.
„Bella, Schätzchen. Ich bin hier.“, sagte Esme während sie leicht an die Zimmertür klopfte.
„Du kannst rein kommen.“, antwortete ich ihr und hörte auch schon wie sie die Tür auf machte.
„Ich stehe nun vor Dir, Bella.“, sagte sie, womöglich um mich nicht zu erschrecken.
„Ok.“, sagte ich und tastete in der Luft nach ihrer Hand.
Ich fand sie auch wenige Augenblicke später, doch ich war mir sicher. dass sie mir auch dabei geholfen hatte.
„Na komm gehen wir mal los. Ähm, möchtest Du dass ich Dich trage, oder willst Du selbst laufen?“, fragte sie mich, was ich sehr nett von ihr fand, da die Anderen mich sicher einfach nur getragen hätten.
„Ich würde gerne versuchen selbst zu laufen.“, antwortete ich lächelnd und hoffte, dass ich sie angelächelt hatte.
„Ok. Schätzchen.“, antwortete sie mir und ergriff meine Hand.
Als sie mir auf half merkte ich erst, wie unsicher ich doch auf den Beinen war und ich war froh, dass ich es nicht zuerst alleine versucht hatte.
Wer wusste denn, was sonst alles pasiert wäre.
Als ich die Toilette ohne größere Komplikationen überstanden hatte, da das Wasser was gegen mich hatte musste ich mich erst noch mal frisch anziehen, waren Esme und ich auf dem Weg runter in die Küche, da ich hunger hatte.
Normalerweise aß ich immer an der Theke in der Küche oder auch mal im Wohnzimmer, doch heute bestand Esme darauf, dass ich am Küchentisch aß.
Ich hoffe, es endet nicht in einer Katastophe.
Sehr schönes Kapitel. (:
AntwortenLöschenArme Bella.. bin schon gespannt wie's weiter geht.
LG, Lisa <33